q   Phil Edwards
Musikalische Supervision

Phil Edwards wurde in High Wycombe in Buckinghamshire geboren und ist Absolvent der Guildhall School of Music and Drama. Seine ersten Engagements hatte er als Schlagzeuger beim Royal Philharmonic Orchestra sowie als Schlagzeuger und Keyboarder in zahlreichen Produktionen am Londoner Westend.

Bei der England-Tournee des Musicals Annie war Phil erstmals als Musikalischer Leiter tätig und bekleidete die gleiche Position anschließend in der Westend-Produktion von Starlight Express, bei deren Tournee durch Japan, Australien und durch die USA ihm ebenfalls die Leitung oblag. Bei Miss Saigon, ebenfalls am Westend, gehörte er zum ursprünglichen Kreativ-Team – als Musikalischer Leiter.

Phil arbeitet regelmäßig als Komponist und Arrangeur für Funk und Fernsehen in Großbritannien: So schrieb und orchestrierte er zahlreiche Filmmelodien, u.a. die Musik zu The Most Dangerous Moment. Außerdem schrieb er die Musik zu dem Kurzfilm Cupid, ausgestrahlt auf R.T.E., und komponierte die Begleitmusik für die Las Vegas Mega-Show E.F.X. Der Brite arbeitete ebenfalls als Arrangeur für zahlreiche europäische Pop-Bands, insbesondere für die Natural Born Hippies.

Nachdem er als Musical Supervisor der neuseeländischen Cats-Produktion tätig war, kehrte er als Musikalischer Leiter der ersten deutschen Produktion von Joseph And The Amazing Technicolor Dreamcoat nach Deutschland zurück. Überdies war er Musical Supervisor von Starlight Express in London, Deutschland und Las Vegas sowie von Cats in Hamburg und Stuttgart.

Phil war erfreut und geehrt, zum Musikalischen Leiter und Co-Orchestrator der Original-Produktion von Saturday Night Fever im Londoner Palladium berufen zu werden, die anschließend zwei Jahre am Broadway spielte. Eine weitere große Ehre war es, die Musik für die Abschlusszeremonie der Commonwealth Games2002, bei der auch Queen Elizabeth II. anwesend war, zu komponieren und produzieren. Erst kürzlich betreute Phil ein faszinierendes Projekt als Musikalischer Leiter und Gesangslehrer für Vinnie Jones bei dessen Debüt-Album Respect.